FAQ´s

Anfang Juni 2019 haben wir eine neue Rubrik auf unserer Homepage. Da es immer mal wieder Rückfragen gibt, nehmen wir hier sukzessive die neuesten Fragen und Antworten mit auf.

Was ist eine Soccerbox?
Neben dem Begriff „Soccerbox“ werden auch andere Begriffe, wie z.B. Soccer-Court, Soccer-Five-Court oder Soccer-Five-Arena oder auch Cageball dafür verwendet. Wikipedia beschreibt „Cageball“ so.

Warum wird die Soccerbox am MTV-Platz gebaut?
Im Herbst 2015 sind Jugendliche mit dem Wunsch eines öffentlichen, frei zugänglichen Bolzplatzes auf die Gemeinde zugekommen. Frank Fastl hat sich dieser Idee angenommen und nach einem geeigeneten Standort gesucht. Nach Gesprächen mit Bürgermeister, Jugendreferent und MTV-Vorstand wurde der Platz am MTV-Gelände ausgewählt, auch weil dort bereits der Skateplatz und ein Basketballfeld steht.

Auf welchem Belag wird gespielt?
Gespielt wird auf einem 15×28 m Kleinfeld. Der Untergrund besteht auch aus Kunstrasen, darunter ist noch eine Elastikschicht verbaut. Das Kunstrasenkleinfeld wird zudem mit mit Quarzsand und Granulat verfüllt. Um das Feld ist eine Rundumbande aufgebaut und über der Bande wird ein Netz mit weiteren 3m Höhe hochgezogen, sodass der Ball fast nie aus dem Spielfeld gelangt und das Spiel damit schnell bleibt.

Mit welchen Schuhen darf gespielt werden?
Bevorzugt sollte mit Turnschuhen oder Hallenfussballschuhen gespielt werden. Sog. Tausendfüßler oder Noppen-/Noockenschuhe sind erlaubt. Stollenschuhe sind verboten um den Kunstrasen zu schonen.

Was wird außer der Soccerbox noch für die Jugend gemacht, bzw. was ist ein Jugendbeteiligungsprozess?
Der Prozess wurde ursprünglich durch den Wunsch der Jugendlichen nach einem öffentlichen, frei zugänglichen Bolzplatz (siehe oben) angestossen. Dieser Wunsch wurde in Zusammenarbeit mit der LAG Ammersee durch einen kontinuierlichen Jugendbeteiligungsprozess auf deutlich breitere Beine gestellt.

Der Jugendbeteiligungsprozess soll den jungen Erwachsenen und Jugendlichen die Möglichkeit geben soll ihre Freizeiträume selber zu gestalten. Überregional soll dies in einem separaten Projekt noch weiter ausgebaut werden -> „vernetzte Jugendplätze in der Region“.

Aus diesem Prozess sollen/können künftig mit pädagogischer Unterstützung und in  Zusammenarbeit mit dem SOS Kinderdorf und dem JUZ in Dießen sukzessiv neue Ideen realisiert werden. Das können wieder sportbezogene Dinge sein (neuer Skateplatz, Basketballplatz, Kletterwand, Bike Park, Pumptrack, Beachvolley,…) oder auch andere Dinge sein. Deshalb soll sich ja auch ein Jugendbeirat gründen, der das Sprachrohr der Jugend/jungen Erwachsenen ist und die Projekte umsetzen und natürlich auch betreuen und verwalten soll. Im gemeindlichen Haushalt sollen dafür in regelmäßigen finanzielle Mittel eingestellt werden.

Man darf gespantn sein, wie die Jugend mit dieser Chance umgeht und was sich in den nächsten Jahren daraus noch alles entwickelt. Die Projektlaufzeit ist auf mindestens 12 Jahre festgelegt.