Timeline

September 2015:
Jugendliche in Dießen wünschen sich einen öffentlich zugänglichen Bolzplatz. Der MTV Dießen bietet zwar einen Bolzplatz an, der wird wohl aber von der „nicht-MTV-Jugend“ nicht als solcher wahrgenommen. Die ersten Gedanken reifen.

Oktober 2015:
Erstes Treffen mit Bürgermeister Herbert Kirsch, Jugendreferent Michael Fuchs-Gamböck und dem MTV-Vorsitzenden Volker Bippus, denen ich die „FunPark“-Idee näher bringe (12.10.2015).

November 2015:
Großzügige Spende der Sparkasse Landsberg-Dießen, die 10.000 Euro für die neue Soccerbox bereit stellt.

Der Manager der LAG-Ammersee Detlef Däke ist von der Idee sehr angetan und sieht durchaus gute Chancen eine EU-Förderung über Leader zu bekommen.

Januar 2016:
Steuerkreissitzung der LAG-Ammersee am 27.01.2016 in Herrsching. Kurzpräsentation des „FunPark“. Im Anschluss ging die Arbeit für den Projektantrag für den LAG-Steuerkreis der LAG-Ammersee los. Nach den zahlreichen Zeitungsartikeln melden sich immer wieder Interessierte bei mir, die schon Erweiterungsvorschläge für den FunPark (Bike-Park, Pumptrack, Kletterwand,…) haben. Klasse Sache!

April 2016:
Workshop im Haus Mosaik im SOS-Kinderdorf in Dießen zum Thema „Vernetzte Jugendplätze“ (http://www.mein-ammersee-2020.de). Als Vorbild dienen dabei die bereits verwirklichten Projekte „vernetzte Jugendplätze im Dachauer Land“ der LAG Dachau. Hier haben sich insgesamt 8 Gemeinden mit Einzelprojekten ins Gesamtprojekt eingebracht. Parallel wird weiter am Antrag für die Steuerkreissitzung gearbeitet.

Juni 2016:
Steuerkreissitzung LAG-Ammersee am 07.06.2016 in Dießen mit einstimmigem Beschluss pro „Jugendbeteiligungsprozess“.

Juli 2016:
Besuch AELF in Kempten mit LAG-Manager Detlef Däke zum Vorgespräch für den nächsten Antrag. Seit diesem Termin heißt es Angebote für die Gewerke einholen, die Soccerbox samt allen Nebengeräuschen planen und die Anträge für das AELF ausfüllen.

September 2016:
Für die Soccerbox liegen nun genügend qualifizierte Angebote zur Auswahl vor. Jetzt müssen die Erdarbeiten, der Zaun und sämtliche behördlichen Anträge und Auflagen abgearbeitet werden. Die Antwort vom Steuerberater ist auch eingetroffen.

Dezember 2016:
Abgabe des Förderantrages an das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kempten. Ende Dezember trifft endlich das erste Angebot für die Erdarbeiten ein und liegt leider deutlich über der Kostenschätzung.

Januar 2017:
Die Marktgemeinde Dießen stellt in der Finanzausschuss-Sitzung vom 16.01.2017 für die Realisierung der Soccerbox EUR 110.000 in den gemeindlichen Vermögenshaushalt ein. Bereits im Verwaltungshaushalt (Sitzung 09.01.2017) wurden für Renovierungen und Ersatzbeschaffungen vorsorglich EUR 2.500 eingestellt. (Link zur Niederschrift FinA, 16.01.2017, Seite 3, Haushaltsstelle 1.5591.9611 – Soccerbox)

Am 23.01.2017 wurde vom Bauausschuss das gemeindliche Einvernehmen für den Bauantrag der Soccerbox erteilt. (Link zur Niederschrift BUA 23.01.2017, Seite 7)

Aufgrund der gestiegenen Kosten wird der Antrag nochmal an den Steuerkreis der lokalen Leader-Aktionsgruppe in der ersten Sitzung des neuen Jahres behandelt. Das Fördervolumen soll nun auf EUR 110.000 angehoben werden.

Das Finanzamt Kaufbeuren, Außenstelle Füssen bestätigt die steuerliche Einschätzung des Steuerberaters vom September 2016.

Februar 2017:
Für die Erdarbeiten geht ein zweites Angebot ein. Die Kostenschätzung ist etwas günstiger als die vom Dezember 2016.

Am 15.02.2017 fand im Gasthof Probst „Oberer Wirt“ in Weil die 1. Steuerkreissitzung im Jahr 2017 statt. Hierbei bestätigte der Steuerkreis der lokalen Leader-Aktionsgruppe die neue Fördersumme für die Soccerbox in Höhe von EUR 110.000.

April 2017:
Positive Rückmeldung vom Landratsamt, Untere Naturschutzbehörde bzgl. des Fluchtlichts. „Die Belange des Artenschutzes werden bei dem Vorhaben durch die Installation dieser vorbildlichen Flutlichtanlage nicht berührt. Aus diesem Grund steht dem Vorhaben aus naturschutzfachlicher Sicht nichts entgegen“.

Mai 2017:
Kleiner Rückschlag bei der Realisierung. Das zuständige Ministerium hat im Februar 2017, gültig rückwirkend zum 01.12.2016, beschlossen die Mehrwertsteuer nicht mehr zu fördern. Da der Antrag Anfang Dezember beim AELF einging, betrifft uns diese Änderung voll. Besonders ärgerlich, da der Antrag schon im November eingereicht hätte werden können, aber damals wurde uns versichert, dass „sich an der Brutto-/Nettoförderung nichts ändern wird“.

Aufgrund der geänderten Regularien muss nun wieder ein neuer Antrag gestellt werden. Leider ist aufgrund der Umstellung „aus technischen Gründen“ aktuell auch keine Bewilligung möglich. Wir stellen daher einen Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn (Seite 6, Punkt 14).

Juni 2017:
Das Landratsamt fordert ein unabhängiges Lärmschutzgutachten an. Fällt auch dieses positiv aus (vgl. Flutlicht – April 2017), sollte einer Baugenehmigung nichts mehr im Wege stehen.

Anfang Juni bewilligt das AELF den vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Mitte Juni fasst der Marktgemeinderat einen Grundsatzbeschluss, in dem die finanzielle Unterstützung und die Übernahme einer Bürgschaft einstimmig beschlossen werden.

Vorschau in den Juli: voraussichtlich finden am 17. und 26. Juli zwei Jugendveranstaltungen statt. Als Veranstaltungsorte sind Dießen und Herrsching bzw. Wörthsee vorgesehen. Unser Projekt soll hier als „Leuchtturmprojekt“ für die LAG-Region vorgestellt werden.

Parallel sollen schon erste Gespräche mit interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen stattfinden, in denen ein erster Entwurf zu den Nutzungsbedingungen/Nutzungsregeln der Soccerbox entstehen soll. Das SOS Kinderdorf unterstützt uns hierbei pädagogisch.

Juli 2017:
Weiter Warten auf die Baugenehmigung des Landratsamtes. Für das nötige Lärmschutzgutachten fand ein Vororttermin am MTV-Gelände mit Fr. Hubmann der Firma Bekon statt. Das Gutachten muss leider noch einmal komplett neu gemacht werden, da das vorliegende Gutachten aufgrund der Bebauungsplanänderung aus dem Jahr 2004 aufbaut, die Bebauung aber nie auf den neuen Bebauungsplan geändert wurde.

Am 17.07. fand im JUZ in Dießen die erste Jugendveranstaltung zum Thema „Gestalte Deine Hot-Spots“ statt. Hier der dazugehörige Flyer.

August 2017:
Gute und schlechte Nachrichten aus dem Landratsamt. Das Lärmgutachten fiel gut aus, von dieser Seite aus steht einer Baugenehmigung nichts im Wege. Allerdings müssen noch einige Dinge bzgl. des Bodens geregelt werden. Es bleibt spannend.

Sehr gute Nachrichten kamen am 23.08. dafür aus Kempten. Das AELF hat uns den endgültigen Bewilligungsbescheid zugeschickt. Das Vorhaben ist genehmigt! Jetzt fehlt nur noch die Baugenehmigung.

Oktober 2017:
Leider haben wir immer noch keine Baugenehmigung vom Landratsamt erhalten. Die Auflagen rund um die Erdarbeiten schießen meiner Meinung nach deutlich über das Ziel hinaus. An dieser Stelle sollte einmal die hervorragende Unterstützung durch die Marktgemeinde, speziell von Frau Schäffert und Herrn Arnold, gewürdigt werden, der dem Projekt eine große Hilfe ist. Herzlichen Dank von dieser Stelle.

Nichtsdestotrotz bleiben wir weiterhin hartnäckig an der Umsetzung dran und gehen davon aus im Frühjahr 2018 anfangen zu können.

November 2017:
Die Baubehörde des Landratsamtes beharrt weiterhin auf die strengen Auflagen bzgl. der Bodenarbeiten. Es muss ein entsprechendes Fachbüro engagiert werden.

Januar 2018:
Weiter warten auf die Baugenehmigung. Gott sei Dank stehen unsere Baupartner weiter treu an unserer Seite.

Februar 2018:
Weiter warten auf…
– die Angebotsabgabe der Firma, die das Bodengutachten erstellen den Aushub überwachen soll
– die Auftragserstellung an die o.g. Firma
– eine positive Rückmeldung des Wasserwirtschaftsamtes bzgl. unseres Vorhaben
– die Erstellung eines Bodengutachtens der beauftragten Firma
– die positive Bewertung des Gutachtens durch die Bodenschutzbehörde des Landratsamtes
– die dann hoffentlich folgende Erteilung der Baugenehmigung durch das Landratsamt
– den hoffentlichen Beginn der Erdarbeiten für die Soccerbox
– eine gleichzeitige Aushubüberwachung mit hoffentlich unauffälligen Werten

März 2018:
In den letzten Wochen glühten die Emaildrähte zwischen den verschiedenen Ämtern.
MTV -> Bauamt -> Bürgermeister -> Baubehörde Landratsamt -> Bodenschutzbehörde -> Wasserwirtschaftsamt -> Leadermanager -> Gutachterfirma -> Soccerboxhersteller.

Aktueller Stand: wir warten auf die Aussage des Wasserwirtschaftsamtes, ob eine Erhöhung der Box um 15cm über den Boden eine Retentionsfläche nach sich zieht oder nicht. Wie hoffen, dass es kein Problem darstellt, da bei einem bodenebenen Einbau der Soccerbox ggf. vom Landratsamt eine Gasdrainage nötig sein könnte.

Nachdem dies geklärt ist, wird von der Gutachterfirma ein Angebot für ein Bodengutachten erstellt.

Parallel dazu wird wohl das Wasserwirtschaftsamt eigene Bodenproben entnehmen.

Nach Vorlage des Bodengutachtens der Gutachterfirma kann hoffentlich die Baugenehmigung vom Landratsamt erteilt werden. Vorausgesetzt die Vorgabe des Wasserwirtschaftsamtes bzgl. der Einbauhöhe ist positiv für uns.

Mit dem Bau kann aber im Falle einer erteilten Baugenehmigung wohl erst begonnen werden, wenn das eigens erstellte Gutachten des Wasserwirtschaftsamtes positiv ausfällt.

Sollte der Bau der Soccerbox am ausgewählten Standort aus welchen Gründen auch immer nicht realisiert werden können, werden wir wohl auf den Eishockeyplatz ausweichen müssen.

Es bleibt auf alle Fälle spannend und wir bleiben dran.

Mai 2018:
Mitte Mai wurden von einem Sachverständigenbüro die turnusmäßigen Bodenproben bzgl. der Altlastenverdachtsfläche von Oktober auf Mai vorverlegt. Die Bohrungen dauerten ca. eine Woche, jetzt sind wir alle auf die Ergebnisse gespannt.

Juli 2018:
Seit den Bohrungen sind mittlerweile 2 Monate vergangen, aber das Gutachten liegt immer noch nicht in vollständiger Form vor. Neben den Ergebnissen aus den Untersuchungen möchte das Landratsamt, dass ein Gutachter die vorgelegten Gutachten der Soccerbox bzgl. der Gas- und Wasserdurchlässigkeit der Soccerbox noch einmal bewertet und begutachtet. Hmmm, ok. Wir hoffen nun in den nächsten Woche eine definitive Aussage zu bekommen, ob die Soccerbox zu weniger schweren Auflagen gebaut werden darf oder nicht. Vorsorglich wurde bereits mit der Vorstandsschaft des MTV Dießen, dem Spartenleiter der Sparte Eishockey und dem Vorsitzenden des Motorsporclubs Dießen der alternative Standort auf der Teerfläche hinter der Gaststätte andiskutiert. Dieser Standort wurde ja bereits in einer MTV-Ausschusssitzung als alternativer Standort auserkoren. Die nächsten Wochen werden sicherlich spannend, wo die Box unter welchen Auflagen gebaut werden darf und wann es nun endlich los geht. Entscheided wird der Termin am 07.08. bei dem Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes (Frau Dr. Knief und Frau Westermann), der Bodenschutzbehörde des Landratsamtes (Frau Gulewitsch und Herr Eringer), des Bauamtes in Dießen (Frau Schäffert), der Sachverständige (Herr Dr. Skowronek), sowie des MTV Dießen (Herr Bippus und Herr Fastl) und Herr Bürgermeister Herbert Kirsch an einem Tisch sitzen und eine Lösung für das Projekt finden wollen.

August 2018:
Am 07.08. fand der wichtige Termin mit den o.g. Vertretern statt, die Aussagen des Gutachters waren für das Projekt Soccerbox durchaus hilfreich, es konnten einige Bedenken der beteiligten Ämter abgemildert werden. Eine Gasdrainage ist aber nötig, kann aber ohne Schächte etc. auskommen, sodass sich die Kosten wohl im mittleren 4-stelligen Bereich befinden werden. Diskutiert wurden ausführlich die Beschaffenheit des Unterbaus inkl. Drainageschicht und wie hoch der Unterbau aus dem Boden heraus ragen darf oder soll bzw. wie weit der Unterbau in den Boden hinein muss. Aus Sicht der Bodenschutzbehörde so weit wie möglich aus dem Boden heraus, aus Sicht des Wasserwirtschaftsamtes wenn möglich nicht weit heraus (wg. der Retensionsflächen). Da aber bereits eine Stellungnahme des Wasserwirtschaftsamtes vorliegt, dass „… das Höheniveau der Planhöhe nun ca. 25 cm höher liegen als das bestehende Gelände…“ und somit „… davon auszugehen, dass sich die Auswirkungen des Retensionsraumverlustes von 142 m³ nicht signifikant auf die Hochwassersituatin am Ammersee auswirkt…“ ist davon auszugehen, dass weitere 5 oder 10 cm das Ganze nicht dramatisch verschlechtern. Die Körnung des Unterbaus muss nun noch von der Soccerboxfirma bewertet werden, ob die von der Bodenschutzbehörde geforderte Körnung die Standfestigkeit der Soccerbox negativ beeinträchtigt oder nicht und wie hoch dann letztendlich der Unterbau sein muss oder soll. Wir hoffen bis Ende August alle Stellungnahmen der beteiligten Ämter und Sachverständigen beisammen zu haben, damit der endgültige Eingabeplan beim Landratsamt eingereicht und genehmigt werden kann. Dann können die Termine mit den beteiligten Firmen abgestimmt werden, damit der Bau der Soccerbox endlich beginnen kann.

Die Firma Soccerground USP GmbH & Co. KG hat wieder mal hervorragende und schnelle Arbeit geleistet, binnen eines Tages wurden die Fragen geklärt und der Plan umgezeichnet. Man kann die super Arbeit von Frau Rekittke und ihrem Vater Gerhard Spremberg nicht oft genut loben!

Am 13.08. erhielten wir bereits vom Wasserwirtschaftsamt die freudige Mitteilung „… der Retensionsraumverlust (jetzt ca. 200 m³ statt wie bisher ca. 140 m³) bleibt auch mit einer weiteren Erhöhung der Spielfeldoberfläche um 10 cm unwesentlich…“. Damit wäre dieser wichtige Punkt zu unserer Zufriedenheit geklärt und die Soccerbox kann „nach oben“ gebaut werden.

Am 14.08. erreichte uns die Stellungnahme von Hr. Dr. Skowronek bzgl. der „Methangasproblematik“ und damit gleich die nächste gute Nachricht. Neben vielen fachspezifischen Aussagen wurden die Handlungsempfehlungen wie am 07.08. bereits vorbesprochen noch einmal fixiert. Unter der ungebundenen Schotterschicht muss nun eine Gasdrainage installiert werden, als begehbare Randbefestigung sollen nun anstatt eines Pflasters Rasengittersteine verlegt werden. Fazit: „Die überarbeitete Bauplanung entspricht insoweit den o.g. Vorgaben und wird aus gutachterlicher Sicht befürwortet.“